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Tier-Asyl Hübeli – Tierische Freu(n)de

Rita Tubbs kümmert sich im Tier-Asyl Hübeli um ungewollte oder heimatlose Tiere.

«Es war ein Kindheitstraum von mir, einmal mit vielen Tieren zu leben. Als meine vier Kinder erwachsen waren, zog ich auf einen ehemaligen Bauernhof in Mehlsecken bei Reiden», sagt Rita Tubbs, Leiterin des Tier-Asyls Hübeli. «Dies war im Jahre 1985 und mein Gnadenhof war damals schweizweit der Erste überhaupt».

Die Katze vom Tier-Asyl Hübeli

Verheerender Hof-Brand

Rita Tubbs erste tierische Mitbewohner waren damals ein Pferd, eine Eselin, ein Hund und vier Katzen. Bald sprach sich jedoch herum, dass man bei ihr unerwünschte oder heimatlose Tiere abgeben kann. So gesellten sich nach und nach weitere Hunde, Katzen und schliesslich auch noch Pferde, Ponys, Esel, Ziegen, Schafe, Schweinchen und Kaninchen dazu. «Ich war glücklich, mich für das Wohl vieler, auch traumatisierter Tiere einzusetzen zu dürfen», erzählt die 78-Jährige mit glänzenden Augen. «Das benötigte Geld verdiente ich damals, indem ich Reitlager für Kinder und Reitstunden anbot».

Zehn Jahre lang lief alles gut. 1995 ereignete sich jedoch ein Brand, bei dem Familie Tubbs jegliches Hab und Gut verlore. Die meisten Hof-Bewohner kamen und glücklicherweise mit dem Leben davon. Ein Hund und eine Katze wurden jedoch Opfer der Flammen. «Unser aller Elend war unermesslich. Anschliessend wurden die meisten Grosstiere vorübergehend auf Nachbarshöfen platziert», so Tubbs.

Strenge arbeit Tier-Asyl Hübeli

Himmlische und irdische Hilfe

Aufgeben war für Rita Tubbs jedoch nie ein Thema: «Ich habe mich an ein Heer von Engeln gewandt und bald öffnete sich Türchen um Türchen. Wir konnten vorübergehend einen leerstehenden Hof übersiedeln. Von hier aus ging die Suche nach einer festen Bleibe weiter und wir haben nach etwa einem Jahr den jetztigen Hof auf dem Hübeli im Napf-Gebiet gefunden».

Dank vielen Spendern war es dem Verein möglich, diesen Hof zu kaufen. «Vor ein paar Jahren machte unser vor dem Schlachter gerettetes Kälbchen ‹Sebi› Schlagzeilen. Es kuschelte am liebsten zusammen mit unseren Hunden auf dem Hunde-Bett», erzählt Tubbs amüsiert. Im Tier-Asyl gibt es Platz für rund 100 Tiere. «Ich habe ein grossartiges Helfer-Team, welches stets bereit ist, für alle Hübeli-Tiere das Beste zu geben. Das Hübeli ist jedoch auch immer auf treue Spender angewiesen».

Strenge arbeit Tier-Asyl Hübeli

Nachfolge gesucht

An diesem Punkt wendet sich Rita Tubbs direkt an die Leserinnen und Leser des Artikels: «Da ich die Arche bereits seit über 30 Jahren mit viel Herzblut leite, muss ich mich langsam nach einer Nachfolge umsehen. Vielleicht könnt ihr mir mit einer guten Idee weiterhelfen?»


Tier-Asyl Hübeli
6133 Hergiswil (LU)
info@tierhuebeli.ch
www.tierhuebeli.ch

Das Postkonto für Spenden
CH98 0900 0000 6183 6872 6

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