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Die Entwicklung der Tertianum AG zu Wohn- und Pflegezentren

Die Tertianum AG durchlebte einen unglaublichen Wandel von der Hühnerfarm zum liebevollen Zuhause. Hinter dem Unternehmen steckt eine fesselnde Erfolgsgeschichte aus einer Epoche, wo viele Mädchen keine Lehre machten. Heute bietet die Tertianum AG ausgezeichnete Wohn- und Pflegezentren.

Im Jahre 1940 kaufte Familie Bühler das Anwesen, auf dem die Vorbesitzer vor dem Krieg eine Hühnerfarm betrieben hatten. Im Laufe der Jahre wurden in der Familie fünf Kinder geboren, davon zwei Mädchen die später beide im Betrieb arbeiteten. Nach dem Einzug begannen die Eltern das Gebäude umzubauen. Sie entschieden sich das Hühnerstall zu Pensionszimmer umzubauen.

Woher die Idee kam? 

Wie so oft lag der Ursprung in den Finanzen. Früher hatte kaum jemand Geld, um sich ein Altersheim zu leisten. Die Gemeinde diente als Geldgeberin und hatte somit die Macht. Personen, die nicht erwünscht waren, wurden aufs Land geschickt. Die Mutter war sehr sozialdenkend und überlegte sich deshalb, wie sie armutsbetroffenen Menschen helfen könnte. Sie passte sogar die Pensionspreise an das Einkommen der KlientInnen an. Zu kämpfen hatte die Familie mit dem Image der Altersheime. Die BewohnerInnnen wurden ausgegrenzt, das Heim galt als Auffangbecken für Randständige. Die ganze Familie arbeitet im Heim mit. Angestellt war nur eine Frau mit einer leichten Behinderung. Sie half bei den Hausarbeiten mit. Auch konnten noch rüstige Frauen und Männer gegen ein Taschengeld im Haus und Garten und in der kleinen Landwirtschaft mithelfen. Die Pflegesituation war auch problematisch – Ausbildungen wurden kaum angeboten. Immerhin konnten sie bei Härtefällen ab und an medizinisches Fachpersonal herbestellen. Im Laufe der Zeit wurden die Auflagen für den Betrieb jedoch so hoch, dass die zwei Schwestern das Heim 1985 verkaufen mussten. Übernommen wurde es zunächst durch die Alpa AG, danach die SenioCare. Einzig der Name «zur Heimat» blieb. 

«Hier lebe ich, hier liebe ich, hier ruhe ich aus, hier ist meine Heimat, hier bin ich zu Haus» 

Dieses Zitat blieb über die Jahre bestehen. Auch, als langsam der Umbruch vom Image und die Einführung der Pensionskasse und AHV für alle erfolgte. Der Aufstieg war steil – bereits 2007 war das zweite Haus einzugsbereit, 2009 wurde das erste Haus renoviert. Im Jahre 2015 übernahm dann schliesslich das Tertianum die Heimat mit 50 Betten. Und es passte sich dem Wandel der Zeit an: Die Menschen kommen heutzutage nicht mehr wegen des Alters oder weil sich niemand um sie kümmern möchte, sondern wegen der Pflege. Im Tertianum sorgen viele Aktivitäten für einen abwechslungsreichen Alltag.

Tertianums Umgang mit Corona

Doch inmitten der Coronakrise mussten Alternativen her – weshalb beispielsweise Bands draussen spielten, mit sicherem Abstand, damit alle gut unterhalten werden konnten. Herr Kragic übernahm im Januar die Geschäftsführung. Er arbeitet besonders gerne mit älteren Menschen zusammen, weil er die Dankbarkeit der Gäste spürt und seine Arbeit als sinnstiftend empfindet. Er möchte aber auch für die Angehörigen da sein und sie unterstützen, wo er nur kann. Hierfür hat er ein neues Angebot zur Entlastung der Angehörigen ins Leben gerufen. Die Angehörigen können ihre Liebsten für einen Ferienaufenthalt oder einfach mal tageweise zur Entlastung in die Heimat bringen um wieder Energie für die weitere Betreuung zu Hause tanken zu können. Mit dem Markenversprechen vom Tertianum «Hier will ich Leben» lebt die Heimat auch heute weiter. 


Tertianum AG Zur Heimat
Buechenstrasse 80
8174 Stadel b. Niederglatt 

044 575 88 88
zurheimat@tertianum.ch
www.zurheimat.tertianum.ch

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